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Sternitzky, I: Tracht und Kleidung im Vogtland
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Als Oskar Seyffert im Jahr 1900 das Vogtland zu den drei prägnanten Trachtenlandschaften im Königreich Sachsen erhob, hat er eine Vorstellung von regionalspezifischen Kleidungsstilen im 19. Jahrhundert geschaffen, die bis heute ausstrahlt. Zugleich lieferte er vorbildgebend eine detaillierte Trachtenbeschreibung, für die er sich auch auf die Darstellung bei Johann August Ernst Köhler aus dem Jahr 1867 bezog. Wie vielfältig und wandlungsreich sich Tracht und Kleidung im Vogtland demgegenüber für den Zeitraum zwischen 1600 und 1900 zeigen, will das vorliegende Buch vermitteln. Seine Erkenntnisse basieren auf einer über 20 Jahre intensiv betriebenen Recherche nach historischen Kleidungsstücken in vogtländischen Privathaushalten sowie nach hierauf Bezug nehmenden Nachrichten in den historischen Regionalzeitungen des Vogtlandes. Unter Verwendung dieser Quellen ergibt sich ein faszinierender Blick auf die Kulturgeschichte des Kleidungsverhaltens im Vogtland zu früheren Zeiten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.08.2020
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Mittendrin statt nur dabei?
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,00, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Mittendrin statt nur dabei' - 71.200 Treffer ergibt die Google-Suche derzeit nach diesem Slogan, mit dem unter anderem das Deutsche Sportfernsehen (DSF) für Unabhängigkeit, Kompetenz und Zuverlässigkeit wirbt (vgl. [1]). Mittendrin zu sein, ist offenbar 'in'. Mittendrin zu sein, das verspricht exklusive Informationen, echte Emotionen, hohes Prestige und damit einen Vorsprung vor den anderen Journalisten und Medien, die eben 'nur' dabei sind. Wer mittendrin ist im Geschehen, der hat einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Doch welcher Eintrittspreis ist dafür zu zahlen? Welche Zugeständnisse machen die Journalisten? Welche Probleme bekommen sie? Und wie unabhängig bleiben sie, wenn sie 'mittendrin statt nur dabei' sind? Fragen, auf die das DSF keine Antworten auf seiner Website gibt. Fragen, die sich aber jeder Journalist stellen muss. Denn dahinter steckt ein Problem, das dem Journalismus - unabhängig von Ressort oder Medium - per se immanent ist: das Nähe-Distanz-Problem. Journalisten benötigen jeden Tag Informationen, die sie sammeln, selektieren, bearbeiten und veröffentlichen müssen, um die Aufgabe des Journalismussystems zu erfüllen (vgl. Weischenberg 1994a: 429). Eine gewisse Nähe zum Berichterstattungsge-genstand ist dafür also notwendig. Journalisten dürfen demnach durchaus mittendrin sein. Gleichzeitig aber müssen Journalisten so objektiv wie möglich sein, denn erst das Streben nach Objektivität und Überparteilichkeit unterscheidet sie von Schriftstellern oder Pressesprechern. Eine gewisse Distanz zum Berichter-stattungsgegenstand ist dafür also ebenso notwendig. DSF-externe Journalisten müssen, so scheint es, in ihrer alltäglichen Arbeit eine Balance finden zwischen Nähe und Distanz, zwischen 'mittendrin' und 'dabei'. Wie ihnen dieser Balanceakt gelingt, wie viel Nähe und Distanz zum Berichterstattungsgegenstand sie zulassen, wie 'in' es tatsächlich ist, 'mittendrin' zu sein, welche Chancen und Probleme dies mit sich bringt, welchen (systemischen) Zwängen und Einflüssen die Journalisten per se ausgesetzt sind, welche Rolle Kumpaneien und informelle Quellen im Arbeitsalltag spielen und welches Maß an Objektivität sie in ihrem Handeln anstreben, soll in dieser Arbeit in Theorie und Praxis, mit Hilfe einer qualitativen, leitfadengestützten Befragung, untersucht werden. Dies soll am Beispiel von Sport- und Politikjournalisten bei deutschen Regionalzeitungen geschehen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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Ethik und Moral in der PR?
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Die PR-Branche versucht Moral und Ethik ihrer Arbeit durch Kodizes zu sichern. Aber wie sieht die Einhaltung in der Praxis aus? An einem Fallbeispiel der PR-Agentur Flaskamp AG mit Sitz in Berlin wird ein Regelverstoß dargestellt. Das Bundesministerium für Wirtschaft bot als Kunde der Agentur Flaskamp durch den Staatssekretär im Jahr 2007 deutschen Regionalzeitungen über die Agentur öffentliche politische Veranstaltungen und Redaktionsbesuche an und stellte dafür Gegenfinanzierungen durch Anzeigen in Aussicht. Im Klartext heißt das: Für positive Berichterstattung der angesprochenen Medien über die Arbeit der Agentur Flaskamp wurden im Gegenzug die Schaltung von Werbeanzeigen des Bundeswirtschaftsministerium sowie der mitwirkenden Industrie- und Handelskammer (IHK) in Aussicht gestellt. Die Kampagne hieß "Dialogtour - Impulse für Wachstum". Die Agentur soll den Regionalzeitungen genaue Vorgaben wie Vor- und Nachberichterstattung zu den jeweiligen Veranstaltungen, Berichterstattung über den Redaktionsbesuch des Bundeswirtschaftsministeriums etc. gemacht haben. Mindestens eine Zeitung, die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ), hat sich auf das Angebot von Flaskamp eingelassen und die Kampagne in der Berichterstattung mehrmals genannt. Im August 2007 sind nach Angaben des Ministeriums bereits 140.000 Euro in die Kampagne geflossen. Die "unmoralischen Angebote" von Flaskamp kamen ans Licht, weil ein Mitarbeiter der Agentur zwei unterschiedliche Vorgänge - Pressearbeit und Anzeigenschaltung - im Gespräch und Schriftwechsel mit einem Vertreter der Zeitung "Kölner Stadtanzeiger" zusammen besprochen hat, was angeblich nicht mit dem Auftraggeber Bundeswirtschaftministerium abgesprochen war. Welche Kodizes und Richtlinien wurden bei diesem Fall missachtet? Was ist danach passiert? Wer hat reagiert? In der vorliegenden Arbeit soll diesen Fragen auf den Grund gegangen werden. Untersucht werden mit einer Inhaltsanalyse Reaktionen der DPRG, des DRPR, der de'ge'pol, des Deutschen Journalisten Verband (DJV) sowie Artikel von großen deutschen Regionalzeitungen, landesweiten Magazinen und PR-spezifischen Journalen im jeweiligen Online-Archiv im August 2007 zum Zeitpunkt der Aufdeckung des Falls.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Migranten in der öffentlichen Wahrnehmung
89,90 € *
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Mediale Aufmerksamkeit erreichen Migranten meist dann, wenn sie zum Opfer politischer Diskussionen werden und wenn sie als Täter beziehungsweise Opfer von Straftaten wahrgenommen werden. Insbesondere im Sommer 2007 rückten die Themen Gefahr durch Ausländer und Gewalt gegen Ausländer in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Mord an sechs Italienern im August 2007 in Duisburg verdeutlicht einmal mehr die Brisanz des Themas. Nach der Hetzjagd auf Inder, am 19.08.2007 in Mügeln (Sachsen) wird auf der anderen Seite wieder verstärkt über fremdenfeindliche Tendenzen in Deutschland diskutiert. Dabei richtet sich der Blick erneut auf den Osten der Bundesrepublik. Vor diesem Hintergrund wurde das Bild der Migranten in Thüringen untersucht. Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung der Migrationsberichterstattung in Thüringer Regionalzeitungen von 1995 bis 2005 unter Einbezug der Bevölkerungsmeinung gegenüber Migranten.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Archiv Peter Piller
49,80 € *
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"Kunst entsteht überall", sagte Peter Piller in einem Interview. Der 49-Jährige weiß, wovon er spricht. Er sichtete jahrelang Archive von Regionalzeitungen oder von Luftaufnahmen deutscher Eigenheime, um dann eine Auswahl dieser Fotos in Buch- und Ausstellungsform zu veröffentlichen. Tatsächlich haben diese oft anonymen Aufnahmen etwas Skurril-Humorvolles, Abgründiges gemeinsam. Für seine neue Serie Erscheinungen fotografierte Piller mehr als drei Jahre lang auf Autobahnraststätten LKW-Rückseiten, immer mit Frauengestalten als Werbemotiven. Durch die Entfernung jeglicher Typografie laufen die Gesten und Posen der Damen allerdings ins Leere, es entstehen bedeutungsvolle, aber letztlich rätselhafte "Erscheinungen". Die neue Publikation des Archivs Peter Piller ist wie die anderen Bände ein veritables Künstlerbuch und ein echtes Sammlerstück.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Fehlverhalten in der PR
38,00 € *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die PR-Branche versucht Moral und Ethik ihrer Arbeit durch Kodizes zu sichern. Allein in Deutschland existieren drei Kodizes und eine Richtlinie, die von der Deutschen Public Relations-Gesellschaft (DPRG) in deren Ethikkommission festgehalten werden. Diese führt unter anderem den Code d¿Athènes und den Code de Lisbonne als berufsmoralische Normenkataloge. Hinzu kommen Sieben Selbstverpflichtungen eines DPRG-Mitglieds, welche 1995 als ethische Grundlinien in die DPRG-Leitlinien übernommen wurden. Der Deutsche Rat Public Relations (DRPR) errichtete unter anderem 1997 die DRPR-Richtlinie für den Umgang mit Journalisten. Träger des DRPR sind die DPRG, die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) und die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (de¿ge¿pol). Aber wie sieht die Einhaltung der Moral und Ethik in der Praxis aus? An einem Fallbeispiel der PR-Agentur Flaskamp AG mit Sitz in Berlin soll ein Regelverstoß dargestellt werden. Das Thema ist deshalb relevant, da es interessant erscheint, ob die aufgestellten Moral- und Ethikgrundsätze und das Verstoßen dagegen gerügt wird und die Institution, die gegen einen oder mehrere Grundsätze verstoßen hat, in der Öffentlichkeit angeprangert wird. Das Exempel: Das Bundesministerium für Wirtschaft bot als Kunde der Agentur Flaskamp im Jahr 2007 deutschen Regionalzeitungen über die Agentur öffentliche politische Veranstaltungen und Redaktionsbesuche durch den Staatssekretär an und stellte dafür Gegenfinanzierungen durch Anzeigen in Aussicht. Im Klartext heißt das: Für positive Berichterstattung der angesprochenen Medien über die Arbeit der Agentur Flaskamp werden im Gegenzug die Schaltung von Werbeanzeigen des Bundeswirtschaftsministerium sowie der mitwirkenden Industrie- und Handelskammer (IHK) in Aussicht gestellt. Die Kampagne hieß ¿Dialogtour - Impulse für Wachstum¿. Flaskamp ist eine Kommunikationsagentur für strategische Beratung (Consulting) und setzt strategisch definierte Maßnahmen über alle Kommunikationskanäle hinweg um (Campaigning). Die Agentur soll den Regionalzeitungen genaue Vorgaben wie Vor- und Nachberichterstattung zu den jeweiligen Veranstaltungen, Berichterstattung über den Redaktionsbesuch des Bundeswirtschaftsministeriums etc. gemacht haben. Eine schriftliche oder mündliche Stellungnahme zu den Koppelungsgeschäften wurde dem Verfasser dieser Arbeit telefonisch von der Agentur verweigert. Mindestens eine [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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Roth, Judith: Internetstrategien von Lokal- und...
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Erscheinungsdatum: 12.04.2005, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Internetstrategien von Lokal- und Regionalzeitungen, Autor: Roth, Judith, Verlag: VS Verlag für Sozialw. // VS Verlag für Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Internet // Politik // Gesellschaft // Presse // Zeitung // Tageszeitung // Kommunikationswissenschaft // Soziologie // Medienwirtschaft // Journalismus // Journalist // Publizistik // Medientheorie // Medienwissenschaft // Medien- // Unterhaltungs- // Informations // und Kommunikationsindustrie // Medienwissenschaft: Journalismus, Rubrik: Kommunikationswissenschaften, Seiten: 193, Gewicht: 337 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 03.08.2020
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Die Entwicklung von SED-Bezirkszeitungen zu auf...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft), 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwei Drittel aller SED-Zeitungen würden sterben müssen, prognostizierte der Leiter der Presseausbildung der Sektion Journalistik an der Leipziger Karl-Marx-Universität, Jürgen Grubitzsch, im Januar 1990. Es kam alles völlig anders. In der ostdeutschen Presselandschaft gibt es die früheren SED-Bezirkszeitungen noch heute, mit einer Machtstellung, die sie zu DDR-Zeiten niemals hatten. In vielen Gebieten der früheren DDR sind sie als einzige regionale Abonnementzeitung übrig geblieben. Die Konkurrenz - Neugründungen oder aber auch die einstigen regionalen Zeitungen der Blockparteien CDU, LDPD und NDPD - hat dagegen fast überall kapituliert. Nicht anders ist es der überregionalen Presse der einstigen DDR ergangen. Diese Entwicklung hätte so 1990 wohl kaum jemand erwartet. Zwar haben auch die ostdeutsche Regionalzeitungen gegenüber 1989 massiv an Auflage eingebüßt - im Schnitt fast die Hälfte ihrer Auflage. Allerdings ist das primär der generellen Krise des Pressewesens zuzuschreiben, denn ernstzunehmende Wettbewerber gibt es faktisch nirgendwo. Außerhalb der Ballungsräume herrschen fast überall monopolistische Zustände - das gilt mittlerweile auch für Westdeutschland. Das Buch untersucht, warum die früheren Bezirkszeitungen der SED die Wende überstanden haben und heute fast überall als Monopolisten den Markt beherrschen. Hierbei ist ein Blick auf die Ausgangsbedingungen auf dem DDR-Zeitungsmarkt 1989 erforderlich. Die Etappen der erfolgreichen Transformation sollen nachfolgend an den Beispielen der in Halle erscheinenden 'Mitteldeutschen Zeitung' (zu DDR-Zeiten 'Freiheit') und der 'Leipziger Volkszeitung' dargelegt werden. Parallel dazu wird für das Verbreitungsgebiet dieser Zeitungen die Entwicklung (und die gescheiterte Transformation) der konkurrierenden Regionalzeitungen der Blockparteien CDU, LDPD und NDPD aufgezeigt. Ein besonderes Gewicht dieses Werkes liegt auf der Zeit bis 1991, weil bis dahin die wesentlichen Weichenstellungen für den Transformationsverlauf abgeschlossen waren.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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Der Einfluss von Public Relations auf die journ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Hochschule Fresenius, Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mensch ist täglich einer großen Informationsflut ausgesetzt, denn zum einen wird von der Gesellschaft erwartet, dass jeder Bürger über aktuelle Themen informiert ist, zum anderen möchte der Mensch selbst seinen Wissensstand erweitern und holt sich regelmäßig Informationen dafür ein. Die Auswahl bei der Informationsbeschaffung ist groß, da die Verbreitung über verschiedene Kanäle wie Zeitungen, Fernsehen, Radio oder das Internet stattfindet. Doch woher kommen diese Informationen?Für die regelmäßige Berichterstattung sind Journalisten verantwortlich, die Themen auswählen, verarbeiten und veröffentlichen. Allerdings recherchieren Journalisten nicht nur selbst, sondern erhalten Angebote oder sogar Artikel schon von Public Relations-Leuten (PR) vorverfasst. Aus dem Grund ist es nicht ungewöhnlich, dass dem Journalismus vermehrt vorgeworfen wird, er sei nicht unabhängig und würde sich von Öffentlichkeitsarbeitern über die Themen und das Timing der Berichterstattung bestimmen lassen. So soll der Anteil von PR-Artikeln in Regionalzeitungen in den vergangenen Jahren stark angestiegen sein. 9% aller Berichte würden auf PR-Texte zurückzuführen sein. Außerdem ist die Anzahl der PR-Akteure im Verhältnis zu den Journalisten stark angestiegen. Es sei zwar schwierig über die Größe der Branche zu berichten, da es keine verbindlichen Zahlen der PR-Akteure gibt, aber werden dennoch die beiden Berufe gegenüber gestellt, so wurden 80.000 Journalisten und circa 50.000 bis 55.000 PR-Praktiker in Deutschland vermutet. Die Tendenz geht sogar zu einem weiteren Anstieg.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Publizistische Vielfalt in Thüringen
3,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,7, Universität Erfurt (Kommunikationswissenschaft), 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Suche nach dem Begriff der publizistischen Vielfalt gestaltet sich als nicht einfach. 'Für die einen bedeutet er nichts anderes als ein umfangreiches Medienangebot. Andere fragen, ob publizistische Vielfalt nicht auch Vielfalt von Meinungen und Information bedeutet (...).' In dieser Hausarbeit möchte ich aufzeigen, welche Publizistische Vielfalt es auf dem Markt der Thüringer Lokalzeitungen gibt. Der Begriff der publizistischen Vielfalt wird sich dabei aus beiden eben genannten Faktoren speisen, die - wo möglich - am Beispiel Thüringen erläutert und vertieft werden. Gleichzeitig möchte ich erläutern, wie die Faktoren Quantität (Anzahl der Tageszeitungen) und Qualität ( Stil, Umfang, und Inhalt) durch Ökonomie und Lokalität beeinflusst werden. Um die quantitative Vielfalt zu erläutern, wird diese Arbeit eine Bestandsaufnahme der Thüringer Regionalzeitungen geben. Die qualitative Vielfalt in Thüringen wird anhand von Literatur zum Thema Inhaltsanalyse durchleuchtet. Die Frage nach der publizistischen Vielfalt des Thüringer Lokalzeitungsmarktes ist heute, mehr als zehn Jahre nach der Wende, höchstinteressant. 'Als Folge eines rasanten Konzentrationsprozesses hat sich das Zeitungsangebot in den neuen Ländern dramatisch verringert.', heißt es in der Wissenschaft zum Thema Lokalzeitungsangebot Ost. Eben diese Konzentration wiederum könnte direkte Auswirkungen auf den Faktor Qualität haben, indem Zeitungsmonopolisten ihre Leser mit weniger Zeitungsseiten, seichteren Inhalten und insgesamt journalistisch minderwertigerer Arbeit abspeisen als in Gebieten, in denen Leser zwischen mehr als einer Lokalzeitung wählen können. Interessant sind diese möglichen Auswirkungen, deren eventuelle Existenz in dieser Arbeit aufgezeigt werden soll, mit Blick auf die Aufgaben, die der Presse zugeschrieben werden. Tageszeitungen sollen Bürger einerseits objektiv informieren, andererseits meinungsstiftend sein und zuguterletzt Orientierung geben. Natürlich sollen Tageszeitungen den Leser auch unterhalten - und dem kann eine lebhafte Reportage oder bissige Glosse natürlich nur förderlich sein. All diese Aufgaben können helfen, den Bürger mündig und überhaupt erst demokratiefähig zu machen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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Wie sichern Tageszeitungen ihre journalistische...
44,90 € *
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Wie sichern Tageszeitungen ihre journalistische Qualität? ab 44.9 EURO Eine Untersuchung am Beispiel von fünf Schweizer Regionalzeitungen

Anbieter: ebook.de
Stand: 03.08.2020
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Politischer Wahlkampf
42,00 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Im Wahlkampf ist Ausnahmezustand - auch für Regionalzeitungen. Auf den Marktplätzen in ihrem Verbreitungsgebiet setzen prominente Politiker ihre geballte Inszenierungskraft ein. Und hoffen, das am nächsten Tag in der Zeitung wiederzufinden. Einer, der sich bestens inszenieren kann: Joschka Fischer. Seine Bustouren 2002 und 2005 waren Musterbeispiele modernen Wahlkampfes. Hat die Regionalpresse ihn wunschgemäß als asketischen Einzelkämpfer porträtiert? Wie viel politischer Inhalt kommt noch in der Zeitung an, wenn die grüne PR-Kampagne auf den Marktplatz rollt? Der Autor Sönke Klug vergleicht auf der Basis moderner Wahlkampftheorien die Berichterstattung deutscher Regionalzeitungen über Fischers Bus-Wahlkämpfe. Eine Untersuchung über erfolgreiche Stereotypen und die Grenzen der Kampagne. Das Buch richtet sich an Journalisten, Verantwortliche in politischer PR und Wahlkampfkampagnen sowie an jeden, der am Zustand politischer Kommunikation in Deutschland interessiert ist.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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