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Generation offprint?
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Die vorliegende Studie analysiert das Leseverhalten der 20- bis 29-jährigen Abonnenten von Regionalzeitungen. Grundlage sind die Readerscan-Daten von drei Tageszeitungstiteln. Als Referenz werden auch die Vergleichsdaten zum Leseverhalten der 30- bis 45-Jährigen sowie der 46- bis 59-Jährigen herangezogen. Dabei entsteht ein differenziertes Bild. Für die Studie wurden einerseits Bücher, Themen und Textgattungen unter-sucht, andererseits formale Kriterien wie Textlängen, Verwendung von Bildern und Grafiken oder die Frage, ob gute Texte auf die Seite ziehen. Dabei werden stets die Ursachen mit in den Blick genommen. Die Untersuchung liefert wertvolle Anhaltspunkte sowohl für Blattmacher als auch für die Leserforschung.

Anbieter: Dodax
Stand: 22.02.2020
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Internetstrategien von Lokal- und Regionalzeitu...
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Lokal- und Regionalzeitungen sind die größte Gruppe unter den Tageszeitungen in Deutschland. Seit 1995 publizieren sie auch im Internet. Die ersten sieben Jahre des Onlineengagements lokaler und regionaler Tageszeitungsverlage zeichnet Judith Roth anhand empirischer Analysen nach, wobei der Schwerpunkt auf den publizistischenKonzepten von Onlinezeitungen, deren Veränderung im Zeitverlauf sowie auf dem Layout der Produkte und der crossmedialen Vernetzung verschiedener Medienträger im Verlagshaus (hier: Print und Online) liegt. Dabei analysiert die Autorin vor einem medienökonomischen Hintergrund.

Anbieter: Dodax
Stand: 22.02.2020
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Und hisse die Fahne anderwärts!
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»Die Lust am Gedichteschreiben besteht für mich darin, den besonderen Augenblick, ob gedanklich, empfindend, erfühlt oder auch als Erinnerung, festzuhalten und ihm eine Form zu geben. Es ist eigentlich die Haltung eines Fotografen, der die Flüchtigkeit des Seins (Eindrücke, Wahrnehmungen, Ideen) in einem Bild verewigen möchte. Ein tollkühner, vielleicht zu hochgreifender Versuch, zumal die Veröffentlichung nur darauf abzielen kann, das (vermeintlich) Besondere durch Nachvollziehen mit der Leserin/dem Leser zu teilen. Die (Selbst-)Ironie, auch im Wortspiel, mag dabei ergänzend die Funktion des Relativierens haben und durch die Lektüre von Ringelnatz inspiriert sein. Schmunzeln ist durchaus Lohn. Auch das ein Versuch!« K.F. Kurt Fraganter, geb. 1957 in Zürich. Nebst schweizerischen Wurzeln auch solche in Österreich und in Süddeutschland. Kaufmännische Ausbildung, eidg. Matura 1984 in St. Gallen und in Bern. 1980 erste Südamerikareise (Ecuador, Galapagos-Inseln, Peru und La Paz/Bolivien), 1982 zweite Südamerikareise (Kolumbien, Trinidad), 1985-1986 Aufenthalt in den USA, 1987-1989 Aufenthalt in Deutschland. Seit 1991 wohnt der Autor in Winterthur. Er arbeitet im Gesundheitsbereich. Kurt Fraganter verfasste Reiseberichte für Regionalzeitungen, später lokale historische Betrachtungen und Beiträge in Jahrheften. Daneben entstanden lyrische Produktionen »für die Schublade«. 2009 nahm er an der Anthologie »Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Neue Folge, Band 10, des Karin Fischer Verlags teil.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.02.2020
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Publizistische Vielfalt in Thüringen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,7, Universität Erfurt (Kommunikationswissenschaft), 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Suche nach dem Begriff der publizistischen Vielfalt gestaltet sich als nicht einfach. 'Für die einen bedeutet er nichts anderes als ein umfangreiches Medienangebot. Andere fragen, ob publizistische Vielfalt nicht auch Vielfalt von Meinungen und Information bedeutet (...).' In dieser Hausarbeit möchte ich aufzeigen, welche Publizistische Vielfalt es auf dem Markt der Thüringer Lokalzeitungen gibt. Der Begriff der publizistischen Vielfalt wird sich dabei aus beiden eben genannten Faktoren speisen, die - wo möglich - am Beispiel Thüringen erläutert und vertieft werden. Gleichzeitig möchte ich erläutern, wie die Faktoren Quantität (Anzahl der Tageszeitungen) und Qualität ( Stil, Umfang, und Inhalt) durch Ökonomie und Lokalität beeinflusst werden. Um die quantitative Vielfalt zu erläutern, wird diese Arbeit eine Bestandsaufnahme der Thüringer Regionalzeitungen geben. Die qualitative Vielfalt in Thüringen wird anhand von Literatur zum Thema Inhaltsanalyse durchleuchtet. Die Frage nach der publizistischen Vielfalt des Thüringer Lokalzeitungsmarktes ist heute, mehr als zehn Jahre nach der Wende, höchstinteressant. 'Als Folge eines rasanten Konzentrationsprozesses hat sich das Zeitungsangebot in den neuen Ländern dramatisch verringert.', heisst es in der Wissenschaft zum Thema Lokalzeitungsangebot Ost. Eben diese Konzentration wiederum könnte direkte Auswirkungen auf den Faktor Qualität haben, indem Zeitungsmonopolisten ihre Leser mit weniger Zeitungsseiten, seichteren Inhalten und insgesamt journalistisch minderwertigerer Arbeit abspeisen als in Gebieten, in denen Leser zwischen mehr als einer Lokalzeitung wählen können. Interessant sind diese möglichen Auswirkungen, deren eventuelle Existenz in dieser Arbeit aufgezeigt werden soll, mit Blick auf die Aufgaben, die der Presse zugeschrieben werden. Tageszeitungen sollen Bürger einerseits objektiv informieren, andererseits meinungsstiftend sein und zuguterletzt Orientierung geben. Natürlich sollen Tageszeitungen den Leser auch unterhalten - und dem kann eine lebhafte Reportage oder bissige Glosse natürlich nur förderlich sein. All diese Aufgaben können helfen, den Bürger mündig und überhaupt erst demokratiefähig zu machen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.02.2020
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Mittendrin statt nur dabei?
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,00, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Mittendrin statt nur dabei' - 71.200 Treffer ergibt die Google-Suche derzeit nach diesem Slogan, mit dem unter anderem das Deutsche Sportfernsehen (DSF) für Unabhängigkeit, Kompetenz und Zuverlässigkeit wirbt (vgl. [1]). Mittendrin zu sein, ist offenbar 'in'. Mittendrin zu sein, das verspricht exklusive Informationen, echte Emotionen, hohes Prestige und damit einen Vorsprung vor den anderen Journalisten und Medien, die eben 'nur' dabei sind. Wer mittendrin ist im Geschehen, der hat einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Doch welcher Eintrittspreis ist dafür zu zahlen? Welche Zugeständnisse machen die Journalisten? Welche Probleme bekommen sie? Und wie unabhängig bleiben sie, wenn sie 'mittendrin statt nur dabei' sind? Fragen, auf die das DSF keine Antworten auf seiner Website gibt. Fragen, die sich aber jeder Journalist stellen muss. Denn dahinter steckt ein Problem, das dem Journalismus - unabhängig von Ressort oder Medium - per se immanent ist: das Nähe-Distanz-Problem. Journalisten benötigen jeden Tag Informationen, die sie sammeln, selektieren, bearbeiten und veröffentlichen müssen, um die Aufgabe des Journalismussystems zu erfüllen (vgl. Weischenberg 1994a: 429). Eine gewisse Nähe zum Berichterstattungsge-genstand ist dafür also notwendig. Journalisten dürfen demnach durchaus mittendrin sein. Gleichzeitig aber müssen Journalisten so objektiv wie möglich sein, denn erst das Streben nach Objektivität und Überparteilichkeit unterscheidet sie von Schriftstellern oder Pressesprechern. Eine gewisse Distanz zum Berichter-stattungsgegenstand ist dafür also ebenso notwendig. DSF-externe Journalisten müssen, so scheint es, in ihrer alltäglichen Arbeit eine Balance finden zwischen Nähe und Distanz, zwischen 'mittendrin' und 'dabei'. Wie ihnen dieser Balanceakt gelingt, wie viel Nähe und Distanz zum Berichterstattungsgegenstand sie zulassen, wie 'in' es tatsächlich ist, 'mittendrin' zu sein, welche Chancen und Probleme dies mit sich bringt, welchen (systemischen) Zwängen und Einflüssen die Journalisten per se ausgesetzt sind, welche Rolle Kumpaneien und informelle Quellen im Arbeitsalltag spielen und welches Mass an Objektivität sie in ihrem Handeln anstreben, soll in dieser Arbeit in Theorie und Praxis, mit Hilfe einer qualitativen, leitfadengestützten Befragung, untersucht werden. Dies soll am Beispiel von Sport- und Politikjournalisten bei deutschen Regionalzeitungen geschehen.

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Stand: 22.02.2020
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Stellenmärkte im Internet: Bedrohung für Tagesz...
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), 110 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einen grossen Anteil ihrer Erlöse erzielen Tageszeitungen mit Rubrikanzeigen, also thematisch zu Rubriken zusammengefassten Anzeigen etwa für Kraftfahrzeuge, Arbeitsplätze, Immobilien, Reisen oder Partnerschaften. Mit Abstand wichtigste Rubrik sind dabei Stellenanzeigen, sie tragen bei Regionalzeitungen rund 20 Prozent, bei überregionalen Titeln bis zu 60 Prozent zum Gesamt- Umsatz bei. Seit dem Jahr 2001 entwickelt sich jedoch insbesondere der Stellenanzeigenmarkt für Tageszeitungen zunehmend negativ. Eine der möglichen Ursachen hierfür ist eine zunehmende Präsenz von Stellenanzeigenmärkten im Internet, wodurch Tageszeitungen in einem ihrer Kerngeschäfte mit einer Konkurrenzsituation konfrontiert werden. Die Hauptforschungsfrage dieser Arbeit ist, ob Tageszeitungen durch eine Umstellung der von Unternehmen betriebenen Personalrekrutierung, von Printing zu Online-Stellenanzeigen, möglicherweise in ihren bisherigen Geschäftsund Finanzierungsmodellen bedroht werden. Als 'Tageszeitungen' werden im folgenden sämtliche mindestens zweimal wöchentlich erscheinenden Druckerzeugnisse mit universeller thematischer Ausrichtung verstanden, die sich an ein allgemeines Publikum richten und der kontinuierlichen und aktuellen nicht auf bestimmte Stoff- und Lebensgebiete begrenzten Nachrichtenübermittlung dienen. Dieses ist die Modifizierung einer Definition der inzwischen eingestellten amtlichen Pressestatistik des Statistischen Bundesamtes (Statistisches Bundesamt 1989: 6). Unter den weiter gefassten Begriff 'Zeitungen' werden zusätzlich solche in der Regel nur einmal wöchentlich erscheinende Wochen- und Sonntagszeitungen subsumiert, welche ansonsten die gleichen Merkmale wie Tageszeitungen aufweisen. Mit 'Online-Stellenmärkten' sind jene Internet-Angebote gemeint, bei denen der Betreiber Stellenangebote von Dritten, das heisst von mehreren verschiedenen Arbeitgebern und/oder Stellengesuche von Bewerbern, mittels Informationsabfrage- und Selektionsmechanismen zur Vermittlung bereitstellt. Dies ist eine Anlehnung an eine Definition von Crosswater Systems, einem der führenden Internet-Informationsdienste zum Thema 'Online-Stellenmärkte' (Vgl. Crosswater Systems 2004c). Stellenmärkte auf den Homepages von Unternehmen werden demnach nicht als 'Online-Stellenmärkte' bezeichnet, da hier ausschliesslich Stellenangebote für die eigene Firma und nicht von Dritten veröffentlicht werden.

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Stand: 22.02.2020
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Sparen für die Zukunft (eBook)
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In unserem Buch 'Sparen für die Zukunft' stellen wir aktuelle Sparformen vor. Denn auch in Niedrigzins-Zeiten und mit kleinem Geld kann man etwas erreichen. Geld richtig anlegen, vorsorgen für die Zukunft: In 31 Abschnitten beleuchten wir die Hintergründe, zeigen Zusammenhänge auf und erklären das Komplizierte auf einfache Art und Weise. Aktien, Fonds, Anleihen und Zertifikate werden dabei genauso vorgestellt, wie Versicherungen zum Thema Vorsorge und geförderte Vorsorgeformen sowie Steuern und Verbrauchertipps. Da man auch mit Immobilien sparen kann, thematisieren wir unter anderem ebenfalls Fördermittel, Bausparvertrag und Finanzierung. Die Westdeutsche Zeitung ist eine der grossen Regionalzeitungen Deutschlands und erscheint im Verlag Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, einem Medienunternehmen im Bereich der Städtelandschaft Düsseldorf, Wuppertal und Krefeld. Sie erscheint in ihrem Verbreitungsgebiet mit einer täglichen Druckauflage von rund 85.000 Exemplaren, die sich auf zahlreiche Lokalausgaben verteilen. Der Verlag bietet neben dem 'Flaggschiff' Westdeutsche Zeitung eine breite Palette publizistischer Leistungen an. Das Unternehmen ist u.a. am Verlag des Düsseldorf-Express, Prisma und Hörfunksendern beteiligt. Zusammen mit dem Solinger Tageblatt und dem Remscheider Generalanzeiger wird der überregionale Teil publiziert und ein gemeinsamer Anzeigenteil unter Westdeutsche Zeitung plus angeboten. Zudem ist die WZ Partner und Mitglied der nationalen Vermarktungsallianz SCORE MEDIA GROUP.

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Stand: 22.02.2020
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Und hisse die Fahne anderwärts!
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»Die Lust am Gedichteschreiben besteht für mich darin, den besonderen Augenblick, ob gedanklich, empfindend, erfühlt oder auch als Erinnerung, festzuhalten und ihm eine Form zu geben. Es ist eigentlich die Haltung eines Fotografen, der die Flüchtigkeit des Seins (Eindrücke, Wahrnehmungen, Ideen) in einem Bild verewigen möchte. Ein tollkühner, vielleicht zu hochgreifender Versuch, zumal die Veröffentlichung nur darauf abzielen kann, das (vermeintlich) Besondere durch Nachvollziehen mit der Leserin/dem Leser zu teilen. Die (Selbst-)Ironie, auch im Wortspiel, mag dabei ergänzend die Funktion des Relativierens haben und durch die Lektüre von Ringelnatz inspiriert sein. Schmunzeln ist durchaus Lohn. Auch das ein Versuch!« K.F. Kurt Fraganter, geb. 1957 in Zürich. Nebst schweizerischen Wurzeln auch solche in Österreich und in Süddeutschland. Kaufmännische Ausbildung, eidg. Matura 1984 in St. Gallen und in Bern. 1980 erste Südamerikareise (Ecuador, Galapagos-Inseln, Peru und La Paz/Bolivien), 1982 zweite Südamerikareise (Kolumbien, Trinidad), 1985-1986 Aufenthalt in den USA, 1987-1989 Aufenthalt in Deutschland. Seit 1991 wohnt der Autor in Winterthur. Er arbeitet im Gesundheitsbereich. Kurt Fraganter verfasste Reiseberichte für Regionalzeitungen, später lokale historische Betrachtungen und Beiträge in Jahrheften. Daneben entstanden lyrische Produktionen »für die Schublade«. 2009 nahm er an der Anthologie »Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Neue Folge, Band 10, des Karin Fischer Verlags teil.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 22.02.2020
Zum Angebot
Mittendrin statt nur dabei?
27,99 € *
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,00, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Mittendrin statt nur dabei' - 71.200 Treffer ergibt die Google-Suche derzeit nach diesem Slogan, mit dem unter anderem das Deutsche Sportfernsehen (DSF) für Unabhängigkeit, Kompetenz und Zuverlässigkeit wirbt (vgl. [1]). Mittendrin zu sein, ist offenbar 'in'. Mittendrin zu sein, das verspricht exklusive Informationen, echte Emotionen, hohes Prestige und damit einen Vorsprung vor den anderen Journalisten und Medien, die eben 'nur' dabei sind. Wer mittendrin ist im Geschehen, der hat einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Doch welcher Eintrittspreis ist dafür zu zahlen? Welche Zugeständnisse machen die Journalisten? Welche Probleme bekommen sie? Und wie unabhängig bleiben sie, wenn sie 'mittendrin statt nur dabei' sind? Fragen, auf die das DSF keine Antworten auf seiner Website gibt. Fragen, die sich aber jeder Journalist stellen muss. Denn dahinter steckt ein Problem, das dem Journalismus - unabhängig von Ressort oder Medium - per se immanent ist: das Nähe-Distanz-Problem. Journalisten benötigen jeden Tag Informationen, die sie sammeln, selektieren, bearbeiten und veröffentlichen müssen, um die Aufgabe des Journalismussystems zu erfüllen (vgl. Weischenberg 1994a: 429). Eine gewisse Nähe zum Berichterstattungsge-genstand ist dafür also notwendig. Journalisten dürfen demnach durchaus mittendrin sein. Gleichzeitig aber müssen Journalisten so objektiv wie möglich sein, denn erst das Streben nach Objektivität und Überparteilichkeit unterscheidet sie von Schriftstellern oder Pressesprechern. Eine gewisse Distanz zum Berichter-stattungsgegenstand ist dafür also ebenso notwendig. DSF-externe Journalisten müssen, so scheint es, in ihrer alltäglichen Arbeit eine Balance finden zwischen Nähe und Distanz, zwischen 'mittendrin' und 'dabei'. Wie ihnen dieser Balanceakt gelingt, wie viel Nähe und Distanz zum Berichterstattungsgegenstand sie zulassen, wie 'in' es tatsächlich ist, 'mittendrin' zu sein, welche Chancen und Probleme dies mit sich bringt, welchen (systemischen) Zwängen und Einflüssen die Journalisten per se ausgesetzt sind, welche Rolle Kumpaneien und informelle Quellen im Arbeitsalltag spielen und welches Maß an Objektivität sie in ihrem Handeln anstreben, soll in dieser Arbeit in Theorie und Praxis, mit Hilfe einer qualitativen, leitfadengestützten Befragung, untersucht werden. Dies soll am Beispiel von Sport- und Politikjournalisten bei deutschen Regionalzeitungen geschehen.

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